Michelangelo Galeati

Michelangelo Galeati

Der Dirigent und Cellist Michelangelo Galeati studierte Komposition und Dirigieren und graduierte sich am Santa Cecilia Konservatorium in Rom und später an der renommierten Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Seine Studien umfassten auch Musikwissenschaft und Musikgeschichte, u.  a. an der Universität von Bologna.

Seine Tätigkeit führte ihn in alle bedeutenden Konzertsäle Italiens, Frankreichs, Großbritanniens, des weiteren nach Russland und Litauen. Er spielte zahlreiche CDs mit Werken zeitgenössischer italienischer Musik ein. Galeati wurde auch mit eigenen Kompositionen bekannt, als Dirigent widmet er sich Raritäten italienischer Meister wie Rossini, Bottesini und Mercadante, von denen er viele bis dahin unveröffentlichte Werke erstaufführte. Mit den Berliner Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Lior Shambadal verbindet ihn eine lange Zusammenarbeit. Gemeinsam führten sie mehrere China-Tourneen durch, beide leiten miteinander Meisterkurse für angehende Stabvirtuosen, auch ist Galeati seit 2007 regelmäßiger Gastdirigent des Orchesters.

Galeati leitete das länderübergreifende Projekt »Phoenix«, das sich die Erstveröffentlichung und -aufführung von Donizettis Oper »Alina« zum Ziel gesetzt hat, im gleichen Jahr 2013 dirigierte er zahlreiche Gedenkkonzerte zu Verdis 200. Geburtstag in Italien und Deutschland. Als Operndirigent fühlt sich Michelangelo Galeati insbesondere dem Werk Puccinis und Verdis verpflichtet. Am renommierten Conservatorio San Pietro a Majella in Neapel hat er eine Professur inne.

Am 13. Mai 2018 dirigiert er die Berliner Symphoniker zum »Aufbruch in den Sommer«.

Schreibe einen Kommentar