Berliner Orient Ensemble

Berliner Orient Ensemble

Das Berliner Orient Ensemble wurde 2008 gegründet – ihm gehören Musiker unterschiedlicher Nationen an. Es widmet sich Kompositionen der klassischen arabisch-andalusischen Kunstmusik wie auch zeitgenössischen Schöpfungen arabischer und türkischer Provenienz.

Improvisatorische Offenheit kennzeichnet das Musizieren des Ensembles. Es verwendet die traditionellen Instrumente vorderasiatischer Kunstmusik: an erster Stelle den Gesang, dann den Oud (eine Kurzhalslaute), das Qanun (Zither), die Riqq (eine Rahmentrommel) sowie die Streichinstrumente des klassischen europäischen Instrumentariums. Das Ensemble ging aus der Musikschule »Zeriab« (deutsch: Amsel) hervor, die der Syrer Hassan Abul Fadl in Berlin im selben Jahr gegründet hatte. Diese lehnt sich im Namen an eine berühmte gleichnamige Musikschule des 9. Jahrhunderts an, die in Cordobá existierte.

Hassan Abul Fadl möchte ganz bewusst an deren einst vielgerühmte Traditionen anknüpfen, wobei es ihm um Weitergabe jahrhunderte­alter arabischer Musiktradition geht, in die neuen Spielweisen und musikalische Formen integriert werden sollen und gleich­zeitig ein interkultureller Dialog ausgebaut wird.

Beim »Aufbruch in den Sommer« im Konzert am 13. Mai 2018 unter der Leitung von Michelangelo Galeati tritt das Berliner Orient Ensemble gemeinsam mit den Berliner Symphonikern® auf.

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