Paul Huang

Paul Huang

Der 1991 in Taiwan geborene Violinist Paul Huang – im Sinfoniekonzert der Berliner Symphoniker® am 3. Juni 2018 zu hören – zählt zu den herausragenden Geigern der jungen Generation. Er begann mit sieben Jahren, Violine zu lernen und beendete seine Studien an der renommierten Juilliard School in New York. Zwischen 2009 und 2015 gewann er mehrere große internationale Preise, 2017 auch den Lincoln Center Award. Inzwischen wurde er auch in Europa bekannt: er spielte (und spielt) mit den Berliner Symphonikern® unter Lior Shambadal, trat auf dem Festival Lucerne auf, musizierte unter großen Dirigenten wie Valeri Gergijev in St. Petersburg, unter Leonard Slatkin in Detroit (hier sprang er für die erkrankte Geigerin Midori ein) und trat mit den großen Orchestern Japans und Taiwans auf so wie er mit fast allen großen Orchestern der USA gespielt hat. Die amerikanische Presse begeisterte sich für sein Spiel und attestiert dem noch jungen Virtuosen eine große Karriere.

In der Saison 2018/19 debütiert Paul Huang auf dem Hong Kong Chamber Music Festival, gleichzeitig setzt er seine schon bestehende Zusammenarbeit mit amerikanischen Kammerorchestern fort. Auch CDs sind von ihm erschienen: In »Intimate Inspiration« präsentiert er eine Anzahl beliebter Zugabestücke (Label Chimei), eine interessante Aufnahme sind die »Four Songs of Solitude« des amerikanischen Komponisten John Harbison (Label Harmonia Mundi).

Paul Huang musiziert auf einer Guarneri-Geige aus dem Jahr 1742, die einst im Besitz des großen polnischen Geigers Henryk Wieniawski war. Auf seiner Webseite kann man u. a. Auszüge aus seinen Rundfunk- und CD-Aufnahmen hören.

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