Verfemte Meister

Die neue Spielzeit beginnt für die Abonnenten mit einem Konzert mit Werken von im Dritten Reich verfemten Komponisten. Es beginnt mit der Märchenouvertüre »Peter Pan« des Wieners Ernst Toch, der in den 1920er Jahren zu den meistgespielten Tondichtern der damaligen Moderne gehörte und auch viele Filmmusiken schuf. Erich Jaques Wolff, der vor allem Lieder schuf, war vor dem ersten Weltkrieg sehr bekannt. Von seinen wenigen Orchesterwerken ist das sehr expressive, in der alten Berliner Philharmonie uraufgeführte Violinkonzert, das in diesem Konzert erklingt, ein besonderes Kleinod. Den klangprächtigen Abschluss des Konzerts bildet Felix Mendelssohns »Reformations-Symphonie«, die Luthers Choral »Ein feste Burg ist unser Gott« sinfonisch verarbeitet und machtvoll steigert.

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