Alexander Frey

Alexander Frey

Alexander Frey studierte Klavier in Chicago bei Gavin Williamson, Orgel bei Richard Webster und Edward Mondello, ebenfalls in Chicago, und erhielt seinen Bachelor- und Master of Music-Abschluss (mit Auszeichnung) an der University of Michigan.

Er ist Organist, Pianist, Cembalist, Autor und als einer der vielseitigsten Dirigenten sehr gefragt und erfolgreich sowohl auf den Konzertpodien wie auf der Opernbühne. Leonard Bernstein bezeichnete ihn einst als »wunderbaren Geist«. Von 1992-1996 war er Musikdirektor des von Bertolt Brecht gegründeten Berliner Ensembles, wo er mit Peter Zadek zusammenarbeitete. Frey war der erste Amerikaner, der eine Position im Berliner Ensemble innehatte, und der erste nicht-deutsche Musikdirektor des Theaters. Von 1996 bis 2003 war er Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Rom. Von 2000 bis 2006 hatte er den gleichen Posten beim Bohemia Symphonie Orchestra und dem Stern Kammerorchester in Prag inne. Von 2004 bis 2008 war er Dirigent am Prager Karlin Theater.

Als Dirigent und Solist trat Alexander Frey in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika auf und arbeitete u.  a. mit den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchester dell’Arena di Verona, den Münchner Symphonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Wien (ORF), dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Sinfonie-Orchester zusammen.

Er war der erste Organist, der eine gesamte Sinfonie von Gustav Mahler als Solowerk für Orgel aufführte. Häufig spielte er Recitals mit dem Geiger Ruggiero Ricci und dem Vermeer Quartett. Alexander Freys Aufnahme von Korngolds »Zwischen zwei Welten« wurde im Gramophone Magazine als einer der »250 größten Aufnahmen aller Zeiten« gewürdigt. Darüber hinaus erhielt er den Deutschen Schallplattenpreis und viele andere Auszeichnungen.

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