Arkadi Fimowitsch Schilkloper

Arkadi Fimowitsch Schilkloper

Der international gefeierte Musiker Arkadi Fimowitsch Schilkloper bezeichnet sich selbst als Wanderer, als Suchender. Spielend bewegt er sich zwischen E- und U-Musik und pendelt zwischen Kontinenten und Kulturen. Wie er weiter ausführt, sind Reisen und Veränderung die Konstanten in seinem Leben, das Experimentieren und die Lust am Neuen sein Lebenselixier. Shilkloper spielt viele Horn- und andere Blechinstrumente: Waldhorn, Alphorn, Corno da caccia, Vogelhorn, Didgeridoo (ein traditionelles Musikinstrument der australischen Aborigines) und viele andere ungewöhnliche Blasinstrumente.

Der Cousin des Dirigenten Lior Shambadal kam 1956 in Moskau zur Welt und begann schon mit sechs Jahren, Horn zu spielen. 1967 trat er in die Moskauer Militärakademie ein. Von 1976 bis 1981 studierte er an der berühmten russischen Gnessin-Musikakademie, von 1978 bis 1985 war er Mitglied des Orchesters des Bolshoi-Theaters. Mit diesem und als Mitglied der Moskauer Philharmoniker unternahm er schon vor 1990 zahllose weltweite Konzerttourneen. Mit dem Pianisten Misha Alperin und dem Klarinettisten und Jazzmusiker Sergej Starostin gründete er 1990 das Moscow Art Trio. Seit 1995 ist er Mitglied des Quartetts Pago Libre. Im Jahre 2004 spielte er die Uraufführung des Concerto for Alphorn and Orchestra von Daniel Schnyder, ein Auftragswerk des Menuhin Festivals in Gstaad. Seit 2011 arbeitet er auch mit dem Sänger Christian Zehnder und Pianisten John Wolf Brennan zusammen.

Arkadi Shilkloper ist gern gesehener Solist auf allen Konzertpodien der Welt. Er musizierte mit den bedeutendsten europäischen Orchestern, in Deutschland trat er unter anderem oft zusammen mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder), dem Sinfonieorchester des MDR Leipzig, den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt, dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz und der Bayerischen Kammerphilharmonie auf.

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