Berliner Oratorien-Chor (BOC)

Der 1904 gegründete Berliner Oratorien-Chor ist einer der ältesten Laienchöre in Berlin. Der BOC tritt in der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt mit Werken der Chorsinfonik verschiedener Epochen auf. Zum aktuellen Zeitpunkt besteht der Chor aus rund 80 aktiven Sängerinnen und Sängern. 2008 übergab Gert Sell, der BOC 50 Jahre lang leitete, die künstlerische Leitung an Thomas Hennig.

Zu Pfingsten 2013 führte der BOC in Kooperation mit verschiedenen Chören aus Berlin, Potsdam und Cottbus unter der Schirmherrschaft von Marina Mahler die Achte Sinfonie (“Sinfonie der Tausend”) von Gustav Mahler in der Berliner Philharmonie auf. Am 9. November 2014 veranstaltete der Chor zum 25-jährigen Gedenken an den Mauerfall eine konzertante Aufführung des “Fidelio” von Ludwig van Beethoven. Mit einem Konzert am 11. April 2015 wurde im Konzerthaus Berlin eine historische Berliner Aufführung von “Israel in Ägypten” von Georg Friedrich Händel unter damaliger Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy rekonstruiert.

Der Berliner Oratorien-Chor kooperiert regelmäßig mit anderen Konzertchören und verschiedenen Schulchören . Intensive Zusammenarbeit gibt es z. B. mit dem Uckermärkischen Konzertchor und der Singakademie Potsdam.

Die Konzerte werden von professionellen Orchestern begleitet, u. a. von den Berliner Symphonikern, der Neuen Preußischen Philharmonie, dem Preußischen Kammerorchester und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt.

Weitere Informationen zu BOC finden Sie auf der Webseite.