Berolina Orchester e.V.

Der Berolina-Orchester e.V. – Berliner Symphoniker ist der gemeinnützige Träger der Berliner Symphoniker – Meilensteine
8.6.1966 Gründung des gemeinnützigen Trägervereins „Berliner Orchestervereinigung e.V.“ mit Unterstützung des Senats und mit der Aufgabe, den vom Mauerbau betroffenen Grenzgänger-Musikern eine berufliche Perspektive in der geteilten Stadt zu ermöglichen. Hierbei sind die beiden Orchester „Berliner
Symphonisches Orchester“ (Dirigent Carl A. Bünte) und „Deutsches Symphonie-Orchester“ (Dirigent Hans Joachim Wunderlich) vereinigt worden. Gründungsmitglieder sind Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens, die im Rahmen ihres sozial- und bildungspolitischen Engagement breiten Bevölkerungsschichten den Zugang zu klassischen Musik ermöglichen wollen und das als Vereinsziel festgelegt haben. .
Gründungsmitglieder: Ernst-Rüdiger Wollmann, Dr. Heinz Gutsche, Johann Friedrich Hasse, Günther
Arndt, Dr. Kurt Löblich, Dr. Wilhelm Nordemann, Prof. Hans Chemin-Petit (1. Vorsitzender), Peter Pucks, Gerhard Tuchtenhagen, Egon Kaiser, Karl-Rudolf Doerk, Gerhard Jäger, Horst Vollrath, Dr. Kurt
Westphal, Hans-Bodo von Dincklage.
1967 Beginn der Konzerttätigkeit des „Symphonischen Orchesters Berlin“ (SOB). Erster Intendant des SOB ist Dr. Gerhard Becker, erster Chefdirigent wird Carl A. Bünte.
1970 Im Zeichen der sozialen und musikpädagogischen Arbeit wird während
der Südamerika-Tournee mit Straßenkindern Venezuelas ein Kinderorchester gegründet.
1972 Mitwirkung am kulturellen Rahmenprogramm der Olympiade in München.
1973-1976 Franz Offermanns ist SOB-Intendant.
1976-1978 Professor Heinz Hoefs übernimmt die SOB-Intendanz.
1975-1982 Chefdirigent des SOB ist der US-amerikanische Dirigent und Komponist Theodore Bloomfield.
1975-2000 Übernahme des Vorstandvorsitzes und Geschäftsführung des Trägervereins von Professor Helmut
Roloff, Direktor der Staatlichen Hochschule für Musik ( heute UdK).
1977 Verleihung des Berliner Kritikerpreises an Theodore Bloomfield, der die Qualität des Orchesters
nachhaltig steigerte und die internationale Reputation aufbaute.
1977-1981 Große Tourneen ins europäische Ausland; SOB wird international anerkannter Botschafter des Berliner Musiklebens.
1978-1982 Gideon Rosengarten übernimmt die SOB-Intendanz; Beginn der „Konzerte für die ganze Familie“ und
pädagogischen Aktivitäten in Schulen unter Schirmherrschaft der Hochschule der Künste (heute UdK).
1983-1985 Daniel Nazareth ist Chefdirigent des SOB.
1984-1988 Norbert Thomas ist Intendant des SOB-
1986 Festkonzert beim Deutschen Juristentag mit Festrede vom Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.
1986-1996 Der Brite Alun Francis ist Chefdirigent des SOB; „Cross over“-Konzerte von Klassik in Kombination mit
Jazz werden als neues Modell des symphonischen Konzerts eingeführt.
1987 Internationaler Suzuki-Wettbewerb im ICC Berlin; Abschlussveranstaltung mit 800 Geigenschülern und Konzert mit 16 Pianisten an 16 Flügeln gleichzeitig.
1988 Konzertante Norma-Aufführung (Bellini) mit der Sopranistin Margaret Price, Philharmonie Berlin.
1989-2017 Jochen Thärichen übernimmt die SOB-Intendanz. Die Anzahl Konzerte wird erhöht und eine zusätzliche Abonnementreihe „Familienkonzerte“ sowie das Angebot „Klassik für Jugendliche“ werden eingeführt. Berliner Symphoniker besuchen mit ihren Blech- und Holzinstrumenten sowie Streichergruppen bis zu 190 Schulen unter dem Motto „klingendes Klassenzimmer“ .
1993 Auf Wunsch der Senatskulturverwaltung erfolgt zur Stärkung des bürgerlichen Engagements des Vereins die Gründung des Berolina-Orchester e.V.“ mit der Aufgabe, die in der Wendezeit arbeitslos gewordenen Musiker des Berliner Rundfunks der DDR („Großes Rundfunkorchester“) in den Klang-körper der Berliner Symphoniker zu integrieren.
Der SOB-Trägerverein wird umbenannt und heißt fortan „Berliner Symphoniker e.V.
1993 Konzert mit Luciano Pavarotti.
1996 Brasilien-Tournee
1996-2019 Lior Shambadal wird Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Symphoniker. Er erweitert das
Orchesterrepertoire und leistet durch seine internationale Erfahrung einen wesentlichen Beitrag für die
Erfolge und das Weiterbestehen der Berliner Symphoniker.
1998 Gründung des Fördervereins „Partner für die Berliner Symphoniker e.V. zur Unterstützung des
Orchesters. Gründerin und erste Vorsitzende: Margit Grieshammer.
1998-2001 Südamerika- und USA-Tournee; Konzerte in Ägypten, England, Spanien, Schweiz, Italien
1999 Konzert mit der amerikanischen Metal-Band Metallica im Velodrom Berlin.
2000 Die Berliner Symphoniker unterstützen bei einer fünftägigen Festveranstaltung 100 Jahre Deutsches Handwerk mit einem Festkonzert auf dem Gendarmenmarkt.
2000-2013 Vorstandswechsel: Alfred Christmann ist Vorsitzender des Trägervereins Berolina-Orchester e.V., Hans-Bodo von Dincklage übernimmt den Vorsitz des Trägervereins der Berliner Symphoniker e.V. bis 2004.
2002 Japan-Konzertreise
2004 Der Berliner Senat streicht die finanzielle Unterstützung für die Berliner Symphoniker bzw. des
Trägervereins Berolina-Orchester e.V. Daraufhin geht der Trägerverein in die Insolvenz.
2005 Neustart 2005. Es erfolgt die Übernahme der Berliner Symphoniker durch den Berolina Orchester e.V. Die durch die Insolvenz arbeitslos gewordenen Musiker werden als „Freie Mitarbeiter“ weiterbeschäftigt. Initiiert vom langjährigen Intendanten Jochen Thärichen werden zur Finanzierung der Berliner Symphoniker Abonnementskonzerte und Tourneen im Ausland (China, Japan, Südkorea, Vietnam, Schweiz, Italien, Griechenland, Spanien) verstärkt wahrgenommen. Die Berliner Symphoniker werden vom Förderverein Partner für die Berliner Symphoniker e.V.“ tatkräftig im erheblichen Umfang unterstützt. Beginn der langjährigen Kooperation mit Christoph Hagel mit Konzerten und Crossoveracts u.a. im Bodo-Museum, Tacheles und Berliner Dom.
2007 Argentinien-Tournee. Die Berliner Symphoniker werden mit ihrer CD „Latin Music“ als Best Classical Album für den Latin Grammy Award nominiert.
2010-2019 Jährliche Asien-Tourneen (China, Japan, Südkorea, Vietnam, Taiwan)
2012 Die Lottostiftung (DKL) ermöglicht die Fortsetzung der Reihe „Konzerte für die ganze Familie“ mit 6 Konzerten pro Spielzeit für insgesamt 4 Spielzeiten bis 2019. Beginn der integrationsorientierten Zusammenarbeit mit dem Türkischen Konservatorium. Familienkonzert mit dem Komiker Otto Waalkes im Rahmen der Reihe „Konzerte für die ganze Familie“.
2013 Beginn einer finanziellen Unterstützung durch das Land Berlin für die jugendpädagogische Arbeit der Berliner Symphoniker initiiert vom neuen Vorsitzenden des Trägervereins Berolina-Orchester e.V./Berliner Symphoniker, Reinhard Führer.
2015 Berliner Symphoniker spielen mit syrischen Musikern das Stück „Unisono“, das europäische und
orientalische Musiktraditionen verbindet.
2016 Peter Pucks übernimmt den Vorsitz des Trägervereins Berolina-Orchester e.V. / Berliner Symphoniker
Festkonzert zum 50-jährigen Jubiläum des Trägervereins und Orchesters.
2016-2017 Große China- und Japan-Tourneen
2017-2019 Professor Dr. Peter Paul Pachl übernimmt die Intendanz der Berliner Symphoniker.
Heinz-Dieter Sense wird von der Mitgliederversammlung zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.
2018
Alfred Christmann gibt seine Position als Stellvertretender Vorsitzender auf und wird von der Mitgliederversammlung erneut als Vereinsvorsitzender bestellt.
2019 Aufbruch und musikalischer Neustart mit neuem Vereinsvorstand und Sabine Völker als neuer Intendantin. Alfred Christmann wird als Vereinsvorsitzender bestätigt

 

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