Franziska Hölscher

Franziska Hölscher

»Große Expressivität, virtuose Gestaltungskraft, bezaubernder Ton« zeichnen Franziska Hölschers hochgelobte Auftritte aus.

1999 machte Franziska Hölscher auf sich aufmerksam, als sie im Alter von 17 Jahren den 1. Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb in Prag erhielt. Zwei Jahre später debütierte sie an der Seite von Martha Argerich und konnte Publikum und Presse überzeugen. Inzwischen ist sie regelmäßiger Gast bei allen bedeutenden deutschen Musikfestivals und gehört zu den gefragtesten Geigerinnen der jüngeren Generation.

Ihre große Leidenschaft gilt der Kammermusik – so ist sie Kammermusikpartnerin von Andreas Ottensamer, Martha Argerich, Kit Armstrong, Martin Helmchen, Nils Mönkemeyer, Marie-Elisabeth Hecker, Maximilian Hornung und Christian Poltéra. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verband sie mit dem Autor Roger Willemsen. Aktuell arbeitet sie mit der Schauspielerin Katja Riemann zusammen. Sie ist regelmäßig zu Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Kissinger Sommer, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Heidelberger Frühling und konzertiert als Kammermusikerin und Solistin mit führenden Orchestern Deutschlands in der Kölner und Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Stuttgarter Liederhalle, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux Arts Brüssel, im Musikverein Wien und im Rudolfinum Prag. Konzertreisen führen sie durch ganz Europa, Asien und in die USA.

Im April 2018 zog sie große Aufmerksamkeit auf sich, als sie die Uraufführung des Concertinos für Violine und Streichorchester (komponiert 1968) von Wolfgang Rihm im Rahmen der Movimentos Festwochen Wolfsburg spielte.

Zukünftige Engagements führen Franziska Hölscher erstmals ins Festspielhaus Baden-Baden, das Beethovenhaus Bonn, das Concertgebouw Brügge, das Mozarteum Salzburg, zum Mosel Musikfestival und zum Festival Krzyzowa Music/Polen. Sie wird in die Berliner Philharmonie und ins Konzerthaus Berlin zurückkehren und ist erneut zu Gast im De Doelen Rotterdam, im Concertgebouw Amsterdam, bei der Bachwoche Ansbach und mehrfach bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Kammermusik- und Recitalpartner bei Konzerten in München, Dresden, Frankfurt, Salzburg, Paris und Mettlach sind Kit Armstrong, Lauma Skride, Andreas Ottensamer, Nils Mönkemeyer und Katja Riemann.

Geboren in Heidelberg, begann Franziska Hölscher im Alter von 5 Jahren mit dem Violinspiel. Ihre Ausbildung erhielt sie bei Ulf Hoelscher und Thomas Brandis in Karlsruhe und Lübeck. 2013 schloss sie ihr Studium bei Nora Chastain in Berlin ab. Weitere Einflüsse erhält sie derzeit durch das Studium der Historischen Aufführungspraxis bei Reinhard Goebel in Salzburg.

Besonders wichtig ist ihr die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen des von Lars Vogt initiierten Projekts „Rhapsody in School“. Seit 2014 ist sie künstlerische Leiterin der hochkarätig besetzten Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Konzerthaus Berlin.

Franziska Hölscher spielt eine moderne Geige des Pariser Geigenbauers Stephan von Baehr (2011). – Am 28. Oktober 2018 spielt sie im Konzerthaus Berlin mit den Berliner Symphonikern® unter Lior Shambadal das 2. Violinkonzert »Sakuntala, eine indische Legende für Violine und Orchester« von Wolfgang-Andreas Schultz.

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