Axel Prahl

Axel Prahl _ Tine Acke web
Foto: Tine Acke

Am Meer geboren, erlernte Axel Prahl früh das Gitarrenspiel.
Die Musik hat ihn ständig bis heute begleitet, dennoch schlug er zunächst eine andere künstlerische Laufbahn ein: die Schauspielerei.
Am Grips Theater in Berlin wurde er von Regisseur und Filmemacher Andreas Dresen entdeckt-der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit. In den gemeinsamen Filmen zeigt Axel Prahl große Menschlichkeit und feinsinnige Tragikomik. Für seine Rolle im preisgekrönten Kinofilm „ Halbe Treppe“ wurde er unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Prahl verkörpert sensible, gebrochene und zutiefst glaubwürdige Charaktere. Seine Darstellungen sind kitschfrei, lakonisch, humorvoll-und stets geprägt von einer tiefen Wahrhaftigkeit. Als Zuschauer empfindet man Mitgefühl und Verständnis, da er den „normalen Menschen“ so warmherzig und lebensnah verkörpert. Ob in Kino- oder Fernsehfilmen- Axel Prahl bleibt in jeder Rolle authentisch und einprägsam.
Zahlreiche Hörbücher und Synchronrollen werden durch seine markante Stimme unverkennbar geprägt. Seit über zwanzig Jahren ist er zudem als unkonventionell-sympathischer Hauptkommissar Frank Thiel im Tatort Münster einem Millionenpublikum
bekannt.
Im Jahr 2011 veröffentlichte Axel Prahl gemeinsam mit seiner Band „Das Inselorchester“ sein erstes Album „ Blick aufs Mehr“. Seither sind mehrere weitere Alben erschienen- mit Liedern, die er selbst textet. Ob vor der Kamera für Kino und Fernsehen, live mit seiner Band, bei Lesungen oder
in Hörbuchproduktionen – Axel Prahl ist bis heute vielseitig und mit großer Leidenschaft künstlerisch tätig.


Auszeichnungen (Auswahl)
– 2001: Adolf- Grimme-Preis mit Gold für Die Polizistin
– 2002: Darstellerpreis beim Festival Cinessone (Frankreich), Silver Hugo (Chicago),
Bayerischer Filmpreis für Halbe Treppe
– 2002: Sonderpreis beim Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der
Darstellenden Künste für: Die Hoffnung stirbt zuletzt
– 2003: Adolf -Grimme-Preis mit Gold für Die Hoffnung stirbt zuletzt
– 2005: Preis der deutschen Filmkritik für Willenbrock (Titelrolle)
– 2011: Goldene Kamera (Leserwahl: “Bestes Krimi-Team, mit Jan Josef Liefers)
– Jupiter (Bester TV-Darsteller, mit Jan Josef Liefers
– Goldene Henne (Kategorie Schauspiel mit Jan Josef Liefers
– 1Live Krone (Sonderpreis, mit Jan Josef Liefers, Klaus Behrendt,
Dietmar Bär- für die WDR- Tatort- Reihen aus Münster und Köln
– 2015: Romy in der Kategorie „Beliebtester Schauspieler Serie/Reihe
– 2016: Schwerter Kleinkunstpreis
– 2017: Goldenes Schlitzohr
– 2018 : Deutscher Animationssprecherpreis