Sabine Völker – Intendantin

Sabine Völker, Jahrgang 1967, hat Studiengänge als Musikpädagogin und Orchestermusikerin absolviert und jeweils mit Diplom abgeschlossen. Instrumentalische Engagements als Bratscherin führten sie drei Jahre an das Konzerthausorchester Berlin und 15 Jahre zu den Brandenburger Symphonikern.

Neben ihren Studien und der anschließenden Orchestertätigkeit engagierte sie sich im breiten Spektrum der Musikvermittlung, musikalischen Ausbildung und der Musikförderung für Menschen aller Altersstufen. Sie unterrichtete in Kindergärten und Schulen, sie war als Beraterin für mehrere Laienorchester tätig. Im Rahmen des Brandenburger Theaters und der Brandenburger Symphoniker gestaltete sie etliche der jährlichen Musikvermittlungsprojekte mit.

Stets auf der Suche nach weiterführenden Herausforderungen ergab sich für sie die Chance, ins Orchestermanagement zu wechseln. Ab Mai 2012 leitete sie nun als Orchesterdirektorin die Brandenburger Symphoniker.

Zum August 2015 folgte eine Verpflichtung als stellvertretende Intendantin am Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt Oder.

Sowohl in Brandenburg an der Havel wie auch in Frankfurt (Oder) lagen mehrere erfolgreiche nationale und internationale Gastspiele und Tourneen sowie landesweit beachtete Musikvermittlungsprojekte in ihrer Verantwortung. In engem Kontakt mit politischen Gremien, der lokalen und überregionalen Kulturszene und den Medien schärfte sie das Profil beider Orchester.

In der Spielzeit 2018/2019 wurde Sabine Völker die künstlerische Leitung der deutsch-polnischen Musiktage an der Oder übertragen. Dieses 1966 ins Leben gerufene Musikfestival steht seit Jahrzehnten im Zeichen bilateralen Kulturaustausches. Somit setzt es vor allem in den gegenwärtigen europaskeptischen Zeiten ein deutliches Zeichen für den Europagedanken.

Sabine Völker ist Gründungsmitglied des Vereins Oderphilharmonie, der die Idee eines grenzüberschreitendes Konzerthaus in Frankfurt (Oder) entwickelt. Für internationale kulturelle Zusammenarbeit im Theaterbereich engagiert sie sich im Verein theatreBlau.

Zum 1. Mai 2019 übernahm Sabine Völker die Intendanz der Berliner Symphoniker.

Gemeinsam mit den Musikern will sie das Orchester zu neuen Ufern bringen. Gehaltvolle Programme, die auch die Vorlieben des Publikums berücksichtigen, neue Konzertformate und überregionale Tätigkeit werden wichtige Schwerpunkte sein.

Ebenfalls wird die Musikvermittlung wieder mehr Raum bekommen. Bestehende Brücken müssen gepflegt und erneuert werden, neue Brücken müssen geschlagen werden um die musikpädagogische Tradition des Orchesters wiederzubeleben.

 

Marco Schiavo – Deputy Artistic Director. Der Pianist Marco Schiavo stammt aus Casal Velino, einer italienischen Kleinstadt an der Küste des Cilento Nationalparks.
Seit seinem Debüt 1992 in Moskau und St. Petersburg begeisterte er sein Publikum in über tausend Konzerten in den weltweit bekanntesten Konzerthäusern: Carnegie Hall in New York, Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Musikverein und Konzerthaus in Wien, Teatro Colon in Buenos Aires, Sidney Opera House u.a.m..
Er konzertierte mit Solisten und Dirigenten von internationalem Rang wie Mischa Maisky, Katia Ricciarelli, Bruno Canino, Maria Agresta, Enrique Batiz, Aiman Mussakhajayeva, Kirill Rodin und wurde als Solist von international renomierten Orchestern begleitet, wie den Berliner Symphoniker, New York Symphony Orchestra, Sofia Philharmonic Orchestra, Nürnberger Symphoniker, Russisches Staatssymphonieorchester, Radio Symphonieorchester Prag u.v.m..

Die internationale Presse (New York Times, Süddeutsche Zeitung, El Universal, La Repubblica, The Morning, CD Voice) feierte ihn aufgrund seiner Dynamik, Vielseitigkeit sowie seiner bemerkenswerten Musikalität als einen der aufstrebenden Pianisten der internationalen Konzertszene.
Seine
Einspielungen wurden von Kritikern erfolgreich rezensiert. CD-Aufnahmen der Beethoven-Klavierkonzerte (Nr. 1 und 3) erfolgten mit dem Russian State Symphony Orchestra unter der Leitung von Valery Polyansky, ein Live-Mitschnitt (DVD) des ersten Chopin-Klavierkonzert mit dem San Luis Potosì Symphony Orchestra (Mexiko) unter der Leitung von José Miramontes Zapata im Wiener Musikverein sowie weitere Aufnahmen für das DECCA-Label im Duo mit dem Pianisten Sergio Marchegiani. 2019 erscheint eine neue CD mit zwei Konzerten für zwei Klavieren von Mozart und Kozeluch in Zusammenarbeit mit dem Royal Philharmonic Orchestra of London.

Sein Musikstudium absolvierte Marco Schiavo am Konservatorium von Avellino bei RInalda Tassinari Skubikowski und vollendete sein Klavierspiel bei Sergei Dorenski, Bruno Canino, Aldo Ciccolini und bei Franco Scala in Imola.
Derzeit unterrichtet er Klavier am Musikkonservatorium von Potenza und gibt Meisterklassen auf der ganzen Welt (USA, Australien, Japan, Kasachstan, Brasilien, Mexiko, Türkei).

Seit vielen Jahren ist er künstlerischer Direktor mehrerer Musikfestivals in Italien, zudem leitete er zahlreiche internationale Veranstaltungen in den großen Konzertsälen der Welt: in der Carnegie Hall in New York, im Kennedy Center in Washington DC, im Musikverein in Wien, im Mozarteum in Salzburg, im Konzerthaus und der Philharmonie in Berlin, im Herkulessaal in München und in der Laeiszahalle in Hamburg.

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