Die italienische Dirigentin Daniela Musca ist als Sinfonie- und Operndirigentin international gefragt und wird für die Individualität und Leidenschaft ihrer Interpretationen, ihre klangliche Sensibilität sowie ihre große Detailgenauigkeit geschätzt.
In der vergangenen Saison kehrte Musca zum Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm zurück, debütierte bei der Jönköping Sinfonietta und dem Helsingborg Symphony Orchestra, leitete das Neujahrskonzert des Malmö Symphony Orchestra und kehrte für eine Neuproduktion von Tosca zur Wermland Opera in Karlstad zurück. Zudem dirigierte sie beim historischen Demokratie-Festival in Berlin anlässlich des 75. Jahrestages des Grundgesetzes. Ihrem Engagement für die Förderung des künstlerischen Nachwuchses entsprechend arbeitet sie regelmäßig mit den Orchestern der Musikhochschulen in Malmö und Göteborg zusammen. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen außerdem ihre Debüts beim Copenhagen Opera Festival sowie beim Malmö Festival, eine Wiederaufnahme von Rigoletto an der Königlichen Oper Stockholm sowie Out of the Blue, eine neue Produktion für Tänzer und Orchester mit Musik von Bach, Strawinsky und Björk, choreografiert von Anouk Van Dijk an der Malmö Opera. Dort wird sie in dieser Saison erneut tätig sein und die skandinavische Erstaufführung von Verdis Giovanna d’Arco dirigieren.
Musca leitete Premierenproduktionen von L’elisir d’amore, Der Graf von Luxemburg und Eugen Onegin sowie Wiederaufnahmen von Don Pasquale, Die Dreigroschenoper, La Traviata, Norma und Otello am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Sie gab vielbeachtete Debüts bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden mit Otello und L’elisir d’amore und dirigierte eine Neuproduktion von Das Land des Lächelns beim Lehar Festival in Bad Ischl. Ihre Interpretation von Eugen Onegin am Staatstheater Darmstadt wurde bei den Hessischen Theatertagen mit dem Preis für die beste musikalische Interpretation ausgezeichnet. Als Pianistin arbeitete sie mit Júlia Várady, Dietrich Fischer-Dieskau, Cecilia Bartoli und Silvana Bazzoni Bartoli zusammen.
Als Gastdirigentin war sie unter anderem beim Göteborg Symphony Orchestra, Trondheim Symphony Orchestra, Norwegischen Rundfunkorchester, Turku Symphony Orchestra, der Würzburger Philharmonie, dem Recreation Großes Orchester Graz sowie der Oulu Sinfonia tätig. Muscas erste CD-Einspielung mit dem Norrköping Symphony Orchestra und der Harfenistin Delphine Constantin-Reznik erschien 2021 bei BIS Records. Medici.tv übertrug ihr Engagement mit dem Odense Symphony Orchestra, bei dem sie die Finalrunden und das Preisträgerkonzert des Carl Nielsen International Competition leitete. Zudem wirkte sie an der Dokumentation Le Passage du Flambeau mit Júlia Várady unter der Regie von Bruno Monsaingeon mit.
Zuvor war Musca an der Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen tätig, wo sie mit Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Sir Donald Runnicles, Sir Antonio Pappano und Daniel Barenboim zusammenarbeitete.
