Der Trägerverein

Der BEROLINA – ORCHESTER e.V. / BERLINER SYPHONIKER ist der anerkannt gemeinnützige Träger des Berliner Traditionsorchesters „Berliner Symphoniker“. Der Verein ist ausschließlich und unmittelbar selbstlos tätig.

Der Zweck des Trägervereins ist die Förderung von Kunst und Kultur im Zusammenhang mit der Darbietung und Vermittlung musikalischer und verwandter Inhalte. Logo und Name „Berliner Symphoniker“ sind international geschützt.

Der Verein veranstaltet Konzerte und leistet insbesondere musikalische Unterstützung für Veranstaltungen, deren Ziel es ist, breiten, auch sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten Orchestermusik zu vermitteln und die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen.

Zu seinen Aufgaben gehören neben der Begleitung der Berliner Chöre, die Durchführung von Bezirks-, Jugend-, Senioren- und Schulkonzerten, sowie gruppenbezogene Konzertreihen, z.B. „Konzerte für die ganze Familie“, aber auch „integrations-fokussierte Konzerte“, etc..

Zur Erfüllung dieser Aufgaben betreibt der Verein seit 1965 das „Symphonische Orchester Berlin (SOB)“, das in 1992 umbenannt wurde in „Berliner Symphoniker“, das bis heute beliebte Berliner Traditionsorchester..

In diesem Zusammenhang entwickelt und pflegt der Verein ein regionales und überregionales Netzwerk zum Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung förderwürdiger Aktivitäten im Rahmen sozialkultureller, arbeitsmarktpolitischer und musikpädagogischer Projekte.

Zur Unterstützung seiner musikpädagogischen und sozialen Aufgaben und Projekte kann der Verein eine Musikschule, eine Agentur oder einen anderen für die Erfüllung dieser Aufgaben geeigneten Zweckbetrieb betreiben.

Der Verein ist nicht nur durch das Ihn prägende Bürgerliche Engagement seiner Gründer und Mitglieder sondern auch durch seine beinahe 60 jährige Verbindung mit der Berliner Stadtpolitik, insbesondere und mit der Berliner Kulturpolitik geprägt.

So wurde das soziale-, bildungs- und beschäftigungspolitische Engagement einschlägig engagierter Bürger Mitte der 60 ger Jahre des vorigen Jahrhunderts geweckt durch die Bitte der seinerzeit für die Berliner Kultur- und Arbeitsmarktpolitik Verantwortlichen, gemeinsam einen Weg zu suchen, um für den durch den Mauerbau 1961 von ihren Ostberliner Arbeitsstätten abgeschnittenen Westberliner Musikern eine neue künstlerische Heimat und Beschäftigungsperspektive zu schaffen. 1965 erfolgte die Gründung des Trägervereins, der seither den Erfolg seiner Berliner Symphoniker sichert.

Dieses Bürgerliche Engagement wurde noch einmal in die Pflicht genommen, als die
Berliner Kulturverwaltung an den Träger der Berliner Symphoniker herantrat, um nach dem Wegfall der Mauer das im Vollzug des Einigungsprozesses „vergessene“ „Große Rundfunkorchester des Berliner Rundfunks“ personell mit den Berliner Symphonikern zusammen zu führen.

Der hierfür gegründete BEROLINA – ORCHESTER e.V. übernahm und erledigte diese Aufgabe erfolgreich.

Der Ehrenpräsident des heutigen Trägervereins der Berliner Symphoniker, Hans – Bodo von Dincklage übernahm den Vorsitz dieses vor allem beschäftigungspolitisch begründeten BEROLINA – ORCHESTER e.V., Alfred Christmann wurde sein Stellvertreter.

Dieser wechselte im Jahr 2000 in den Vorsitz des BEROLINA – ORCHESTER e.V., als Hans – Bodo von Dincklage als Nachfolger von Prof. H. Roloff den Vorsitz des BERLINER SYMPHONIKER e.V. übernahm.

Als diese ursprünglich als Übergangslösung für die vereinbarte Integrationsaufgabe gedachte Konstruktion hätte aufgelöst werden können, verfügte 2004 der damalige Kultursenator, dass die für den Betrieb der gerade personell verstärkten Berliner Symphoniker unverzichtbaren Haushaltszuschüsse des Landes gestrichen wurden mit der Folge, dass einerseits „Einsparungen“ in Höhe von rd. 1,5 Mio € realisiert wurden mit der Folge, dass der Trägerverein der Berliner Symphoniker in die Insolvenz und über 60 Musiker in die Arbeitslosigkeit gedrängt wurden.

Ein weiteres Mal war nun das Bürgerliche Engagement der Gründer und Träger der Berliner Symphoniker gefordert, als der BEROLINA – ORCHESTER e.V die durch die Insolvenz arbeitslos gewordenen Musiker als freiberufliche Mitarbeiter auffing und so den Fortbestand der Berliner Symphoniker bis heute sicherte.

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