Anna Kurasawa – Piano

Im Alter von vier Jahren begann Anna Kurasawa Klavierunterricht zu nehmen. Im Kindes- und Jugendalter war sie zudem auch in anderen künstlerischen Ausdrucksformen aktiv, studierte parallel Musical und Schauspiel. Im Alter von 13 Jahren absolvierte sie ihren ersten Auftritt mit Orchester mit dem 26. Klavierkonzert, dem „Krönungskonzert“ von Mozart.

Nach dem erfolgreichen Abschluss an der Toho Gakuen Hochschule für Musik in Tokio und bereits mehrfachen nationalen wie inter­nationalen Preisen, studierte sie als Stipendiatin der Yamaha Music Foundation und anschließend mit Stipendien der japanischen Regierung sowie der ROHM Music Foundation in Deutschland, mit Professor Fabio Bidini an der Universität der Künste Berlin sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Hier schloss sie sehr erfolgreich sowohl mit dem Diplom als auch mit dem angesehenen Konzertexamen ab. Ein zusätzlich parallel in Paris absolviertes Studium bei Professor Aquiles Delle Vigne brachte sie gleichermaßen erfolgreich mit dem „DiplÔme Virtuosite“ zu Ende.

Ausgewählte Auszeichnungen der ver­gangenen Jahre sind der 1. Platz des jährlich vergebenen Steinway Förder­preises Berlin, der zweite Preis beim ‚Zweiten Internationalen Baltischen Klavierwettbewerb‘ in Danzig. Vielseitige internationale und von Publikum wie Kritikern hoch gefeierte Konzertauftritte führten sie als Solistin bislang unter anderem mit den Berliner Symphonikern in der Berliner Phil­harmonie, mit der Polnischen Kammer­phil­harmonie Sopot und mit dem Breslau Kammerorchester, mit dem Nationalen Symphonieorchester Panama, mit dem Machida Philharmonic Symphony Orchestra in Tokio sowie zu einem Auftritt im Rahmen der Salzburger Festspiele.

Nach bereits präsentierten, viel­fältigen Programmen ihrer Solo- und Kammer­musik-Konzerte im laufenden Jahr in Deutschland wird Anna Kurasawa 2016 in Japan mit gleichermaßen ab­wechslungsreichen Auftritten und einem eigenen Meister­kurs abschließen.

Offizielle Website: www.annakurasawa.com / facebook: www.facebook.com/annakurasawa

Kulturmarkt

Am 17. Oktober waren die Berliner Symphoniker mit einem Stand auf dem Kulturmarkt der Humbold Universität vertreten.

Das Glücksrad mit der Chance auf den Gewinn einer Freikarte für ein Konzert war ein großer Publikumsmagnet.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die Unterstützung!

Der Song Ihres Lebens

Beim Berliner Rundfunk lief im Oktober die Aktion „der Song ihres Lebens“.

Jeder von uns hat mindestens einen Song, der an diese ganz bestimmten Momente im Leben erinnert. Dieser eine Song, der lief, als die Mauer fiel, bei der Geburt des ersten Kindes, nach dem Fußball-WM Titel für Deutschland, als der Familien-Hund nicht mehr vom Tierarzt zurück kam. Dieser eine Song, der eine Geschichte hat und unser Leben in besonderer Art und Weise geprägt hat. Hörer erzählten zum Teil spektakuläre Geschichten. Ein Beispiel: Die Flucht aus der Gefangenschaft im Stasi-Gefängnisses mit Hilfe eines Stahllöffels und Toilettenpapier.

Genau um diese Songs und ihre Geschichten ging es beim Berliner Rundfunk 91.4. Sie sprachen mit Berlinerinnen und Berlinern über die Songs ihres Lebens und die Geschichten, die dahinter stecken.Dazu startete der bisher größte Musik-Countdown Berlins mit ca. 1000 Songs.

Für die Nr. 1, mit der viele Berlinerinnen und Berliner besondere Momente und Gefühle verbinden, war der Berliner Rundfunk auf der Suche nach einer besonderen Inszenierung und ist dabei auf die Berliner Symphoniker gestoßen. Sie wollten dazu ein Musik-Video drehen, das den Emotionen der Berliner zu diesem Song Ausdruck verleiht. Am 29. Oktober kam ein Kamerateam vom Berliner Rundfunk in den Konzertsaal der Universität der Künste und drehte ein Musik-Video mit den Berliner Symphonikern. Sie spielten den Nr. 1 Song des großen Berliner Musik-Countdowns.„Imagine“ von John Lennon.

Auf unserer Facebook Seite und auf YouTube kann man die Berlin-Version des Songs sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=b42bEwiqdWE

Bernhard Steiner – Dirigent

Der in Wien geborene Dirigent begann seine Laufbahn noch während seines Studiums an der Wiener Musikhochschule als Kapellmeister der Wiener Sängerknaben, mit denen er viele Konzertreisen durch Europa, in die USA und nach Kanada unternahm.

Mit dem von ihm gegründeten Wiener Streichorchester spezialisierte er sich auf die Aufführung zeit­genössischer Musik und leitete zahlreiche Uraufführungen junger öster­reichischer Komponisten, die auch für den österreichischen Rundfunk aufgezeichnet wurden.

1991 gewann Bernhard Steiner den Dirigentenwettbewerb „Forum junger Künstler“ des Wiener Kammerorchesters und wurde daraufhin ständiger Gastdirigent des Wiener Mozartorchesters, des Wiener Walzerorchesters und erster Gastdirigent des Dohnányi Symphonieorchesters Budapest.

Nach Assistenzen bei den Festspielen in Bayreuth (bei Chordirektor Norbert Balatsch) und bei Lothar Zagrosek beim Internationalen Opernkurs der Jeunesses Musicales folgten erste Festengagements als Kapellmeister und Chordirektor an den Theatern in Gießen und Koblenz und 2008 als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Hagen, wo er neben dem gängigen Repertoire vor allem Wiener Operette und zahlreiche Uraufführungen (z.B. die europäische Erstaufführung von „Salsipuedes“ von Daniel Catán) dirigierte.

Als Operndirigent war Bernhard Steiner auch regelmäßiger Gast an den Opernhäusern in Lodz, Bydgoszcz (Bromberg) und Krakau sowie in der Ukraine (Odessa), in Belgien, den Niederlanden und in der Schweiz und leitete Gastvorstellungen an den Opern­häusern in Köln, Schwerin, Augsburg, Regensburg, Passau und Kassel.

Als Konzertdirigent dirigierte Bernhard Steiner wiederholt das WDR-­Rundfunkorchester, die Hamburger Symphoniker, die Nord­west­deutsche Philharmonie, die Jenaer Philharmonie, und war u.a. Gast beim Kurpfälzischen Kammerorchester Mann­heim und beim Stuttgarter Kammer­orchester.

Mit den Bochumer Symphonikern war er bei den Weilburger Schloss­konzerten zu Gast und mit dem Folkwang Kammerorchester Essen beim Rheingau – Musikfestival.

Seine internationale Tätigkeit umfasst Konzerte mit über dreißig verschiedenen Orchestern, darunter die Janacek-Philharmonie, das Niederösterreichische Ton­künstlerorchester, das Bilkent Symphonie Orchester in Ankara, das Philharmonische Orchester in Cluj (Klausenburg, Rumänien), die Slowenische Radiophilharmonie Ljubljana, die Philharmonie Krakau, das Krakauer Rundfunksinfonieorchester und das Schlesische Kammerorchester.

Seit 2011 ist Bernhard Steiner Chefdirigent der Bayer-Phil­har­moniker Leverkusen.

2010 gab Bernhard Steiner sein Debüt in China mit dem Radio-Sinfonieorchester Peking und wurde daraufhin für eine China-Tournee mit den Berliner Symphonikern eingeladen. 2016 wurde Bernhard Steiner zum Gastprofessor für Musiktheater an der Kunstuniversität in Graz ernannt.

Kun Woo Paik – Klavier

Paik

Bereits im Alter von 10 Jahren trat Kun Woo Paik erstmals öffentlich als Pianist auf und spielte Edvard Griegs Klavierkonzert mit dem Korean National Orchestra. Fünf Jahre später ging er nach New York an die Juilliard School, um  zu studieren. Es schlossen sich Studienaufenthalte in London sowie in Italien  an.

Die internationale Laufbahn des Künstlers nahm ihren Anfang in New York, in dem er das gesamte Klavierwerk von Maurice Ravel aufführte. Sein Konzertdebüt mit großen Klavierkonzerten gab Kun Woo Paik in der Carnegie Hall.

Kun Woo Paik gab in jüngster Zeit Konzerte in der Carnegie Hall in New York und an der Scala in Mailand,  sowie in Tokio, Peking und Shanghai, ebenso im Rahmen von Festivals in Frankreich. In den folgenden Monaten wird der Künstler in Budapest, in Seoul, in Köln und mit Recitals in Luzern und Singapur konzertieren.

Kun Woo Paiks zahlreiche Aufnahmen umfassen die Werke von Scriabin, Liszt, sämtliche Werke für Soloklavier von Mussorgsky,  alle Klavierkonzerte von Rachmaninow sowie dessen  Rhapsody über ein Thema von Paganini. Kun Woo Paiks Aufnahmen von Prokofiews Klavierkonzerten errangen in Frankreich bedeutende Auszeichnungen.

Der Künstler hat kürzlich Aufnahmen mit Werken von Schubert bei der Deut­schen Grammophon veröffentlicht.