Historie

Berolina-Orchester e.V. - Berliner Symphoniker

2021

Die Berliner Symphoniker ernennen Herrn Hansjörg Schellenberger zu ihrem neuen Chefdirigenten.
Das erste Konzert der Berliner Symphoniker vor Publikum findet am 13.6.2021 in der ufaFabrik statt (Literaturkonzert ‘Die Seerose im Speisesaal’).

Im März stirbt der Vereinsvorsitzende Alfred Christmann

2020

Durch die Einschränkungen der Coronakrise können ab Mitte März vorerst keine Konzerte stattfinden. Ab August Wiederaufnahme der Konzerttätigkeit. Mit dem Konzert “250 Jahre Beethoven” am 13.9.20 spielen die Berliner Symphoniker als erstes klassisches Orchester in der Parkbühne Wuhlheide, einer der größten Freilichtbühnen Europas. Ab November sind aufgrund der Corona-Auflagen erneut keine Konzerte möglich.

2019

Sabine Völker wird neue Intendantin der Berliner Symphoniker.
Mai 2019 Abschiedskonzert des langjährigen Chefdirigenten Lior Shambadal.

2018 – 2019

Sommer 2018 Japan – Tournee, Winter 2019/20 China – Tournee

2017 – 2019

Professor Dr. Peter Paul Pachl wird Intendant der Berliner Symphoniker. Heinz-Dieter Sense übernimmt 2017 den Vereinsvorsitz. 2018 wird Alfred Christmann Vereinsvorsitzender.

2016 – 2017

Große und erfolgreiche China- und Japan-Tourneen. 2017 stirbt der langjährige Intendant Jochen Thärichen.

2016

Peter Pucks übernimmt den Vorsitz des Trägervereins Berolina-Orchester e.V. / Berliner Symphoniker. Festkonzert zum 50-jährigen Jubiläum der Berliner Symphoniker (Symphonisches Orchester Berlin).

2015

die Berliner Symphoniker spielen gemeinsam mit syrischen Musikern das Stück „Unisono“, das europäische und orientalische Musiktraditionen verbindet.

2013

Dem neuen Vereinsvorsitzenden Reinhard Führer, Vizepräsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses a.D., gelingt es, eine finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin für die jugendpädagogische Arbeit der Berliner Symphoniker zu gewinnen.

2012

Die Lottostiftung (DKL) ermöglicht die Fortsetzung der Reihe „Konzerte für die ganze Familie“ mit 6 Konzerten pro Spielzeit für insgesamt 4 Spielzeiten bis 2019.

Beginn der von der Lottostiftung Berlin unterstützten „integrationsorientierten Konzerte für die ganze Familie“ in enger Zusammenarbeit z.B. mit dem Türkischen Konservatorium oder mit dem Komiker Otto Waalkes.

2010 – 2019

Jährliche Asien-Tourneen (China, Japan, Südkorea, Vietnam, Taiwan)

2007

Argentinien-Tournee. Die Berliner Symphoniker werden mit ihrer CD „Latin Music“ als Best Classical Album für den Latin Grammy Award nominiert.

2005

Neustart 2005. Es erfolgt die Übernahme der Berliner Symphoniker durch den Berolina Orchester e.V. Die durch die Insolvenz arbeitslos gewordenen Musiker und Musikerinnen werden als freie Mitarbeiter weiterbeschäftigt.

Initiiert vom langjährigen Intendanten Jochen Thärichen werden zur Finanzierung der Berliner Abonnementskonzerte Tourneen im Ausland (China, Japan, Südkorea, Vietnam, Schweiz, Italien, Griechenland, Spanien) verstärkt wahrgenommen. Die Berliner Symphoniker werden vom Förderverein „Partner für die Berliner Symphoniker e.V.“ tatkräftig im erheblichen Umfang unterstützt.

Beginn der langjährigen Kooperation mit Christoph Hagel mit Konzerten und Crossoveracts u.a. im  Bode-Museum, Tacheles und Berliner Dom.

2004

Der Berliner Senat streicht die finanzielle Unterstützung für die Berliner Symphoniker bzw. des Trägervereins. Daraufhin geht der Trägerverein in die Insolvenz.

2002

Japan-Konzertreise

2000 – 2013

Alfred Christmann wird Vorsitzender des “Berolina-Orchester e.V.”, Hans-Bodo von Dincklage übernimmt den Vorsitz des Trägervereins “Berliner Symphoniker e.V.” bis 2004.

2000

Die Berliner Symphoniker unterstützen bei einer fünftägigen Festveranstaltung 100 Jahre Deutsches Handwerk mit einem Festkonzert auf dem Gendarmenmarkt.

1999

Konzert mit der amerikanischen Metal-Band Metallica im Velodrom Berlin.

1998 – 2001

Südamerika- und USA-Tournee; Konzerte in Ägypten, England, Spanien, Schweiz, Italien

1998

Gründung des Fördervereins „Partner für die Berliner Symphoniker e.V.” zur Unterstützung des Orchesters. Gründerin und erste Vorsitzende: Margit Grieshammer.

1996 – 2019

Lior Shambadal wird Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Symphoniker. Er erweitert das Orchesterrepertoire und leistet durch seine internationale Erfahrung einen wesentlichen Beitrag für die Erfolge und das Weiterbestehen der Berliner Symphoniker.

1996

Brasilien-Tournee

1993

Konzert mit Luciano Pavarotti.

1993

Zur Stärkung des bürgerlichen Engagements des Vereins erfolgt die Gründung des “Berolina-Orchester e.V.“ mit der Aufgabe, die in der Wendezeit arbeitslos gewordenen Musiker des Berliner Rundfunks der DDR („Großes Rundfunkorchester“) in den Klang-körper der Berliner Symphoniker zu integrieren.
Der SOB-Trägerverein wird umbenannt und heißt fortan „Berliner Symphoniker e.V.

1989 – 2017

Jochen Thärichen übernimmt die SOB-Intendanz. Die Anzahl Konzerte wird erhöht und eine zusätzliche Abonnementreihe „Familienkonzerte“ sowie das Angebot „Klassik für Jugendliche“ werden eingeführt. Berliner Symphoniker besuchen mit ihren Blech- und Holzinstrumenten sowie Streicher-gruppen bis zu 190 Schulen unter dem Motto „klingende Klassenzimmer“ .

1988

Konzertante Norma-Aufführung (Bellini) mit der Sopranistin Margaret Price, Philharmonie Berlin.

1987

Internationaler Suzuki-Wettbewerb im ICC Berlin; Abschlussveranstaltung mit 800 Geigenschülern und Konzert mit 16 Pianisten an 16 Flügeln gleichzeitig.

1986 – 1996

Der Brite Dr. Alun Francis ist Chefdirigent des SOB; „Cross over“-Konzerte von Klassik in Kombination mit Jazz werden als neues Modell des symphonischen Konzerts eingeführt.

1986

Festkonzert beim Deutschen Juristentag mit Festrede vom Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

1984 – 1988

Norbert Thomas ist Intendant des SOB

1983 – 1985

Daniel Nazareth ist Chefdirigent des SOB.

1978 – 1982

Gideon Rosengarten übernimmt die SOB-Intendanz; Beginn der „Konzerte für die ganze Familie“ und pädagogischen Aktivitäten in Schulen unter Schirmherrschaft der Hochschule der Künste (heute UdK).

1977 – 1981

Große Tourneen ins europäische Ausland; SOB wird international anerkannter Botschafter des Berliner Musiklebens.

1977

Verleihung des Berliner Kritikerpreises an Theodore Bloomfield, der die Qualität des Orchesters
nachhaltig steigerte und die internationale Reputation aufbaute.

1975 – 2000

Übernahme des Vorstandvorsitzes und Geschäftsführung des Trägervereins von Professor Helmut
Roloff, Direktor der Staatlichen Hochschule für Musik (heute UdK).

1975 – 1982

Chefdirigent des SOB ist der US-amerikanische Dirigent und Komponist Theodore Bloomfield.

1976 – 1978

Professor Heinz Hoefs übernimmt die SOB-Intendanz.

1973 – 1976

Franz Offermanns ist SOB-Intendant.

1972

Mitwirkung am kulturellen Rahmenprogramm der Olympiade in München.

1970

Im Zeichen der sozialen und musikpädagogischen Arbeit wird während
der Südamerika-Tournee mit Straßenkindern Venezuelas ein Kinderorchester gegründet.

1967

Beginn der Konzerttätigkeit des „Symphonischen Orchesters Berlin“ (SOB). Erster Intendant des SOB ist Dr. Gerhard Becker, erster Chefdirigent wird Carl A. Bünte.

8.6.1966

Gründung des gemeinnützigen Trägervereins „Berliner Orchestervereinigung e.V.“ mit Unterstützung des Senats und mit der Aufgabe, den vom Mauerbau betroffenen Grenzgänger-Musikern eine berufliche Perspektive in der geteilten Stadt zu ermöglichen.

Hierbei sind die beiden Orchester „Berliner Symphonisches Orchester“ (Dirigent Carl A. Bünte) und „Deutsches Symphonie-Orchester“ (Dirigent Hans Joachim Wunderlich) vereinigt worden. Gründungsmitglieder sind Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens, die im Rahmen ihres sozial- und bildungspolitischen Engagement breiten Bevölkerungsschichten den Zugang zu klassischen Musik ermöglichen wollen und das als Vereinsziel festgelegt haben.
Gründungsmitglieder: Ernst-Rüdiger Wollmann, Dr. Heinz Gutsche, Johann Friedrich Hasse, Günther Arndt, Dr. Kurt Löblich, Dr. Wilhelm Nordemann, Prof. Hans Chemin-Petit (1. Vorsitzender), Peter Pucks, Gerhard Tuchtenhagen, Egon Kaiser, Karl-Rudolf Doerk, Gerhard Jäger, Horst Vollrath, Dr. Kurt Westphal, Hans-Bodo von Dincklage.